Leapmotors Ansatz ist, möglichst viel des Antriebsstrangs selbst zu bauen, was diese Gruppe ungewöhnlich geschlossen macht: Nahezu jeder Artikel lässt sich auf eine von zwei E-Antriebsfamilien zurückführen. Die Range-Extender-Kette des D19 und die integrierte F19-Einheit bilden die Pole, dazwischen liegen die Multi-in-One-Achsen und die Fusionssteuergeräte.

Wie weit die Integration geht

Drei Integrationsstufen sind zu sehen. Auf der untersten trennt die Range-Extender-Kette des D19 die Arbeit: eine Vorderachs-Motorbaugruppe mit eigener Teilenummer, ein Generator und ein Fahrmotor, der separat neben dem kombinierten Motor-Generator-Satz gelistet ist. In der Mitte steht der F19, beschrieben als integriertes elektrisches Antriebssystem, bei dem eine Teilenummer die gesamte Baugruppe abdeckt. Ganz oben stehen die All-in-One-Einheiten für B10, B01 und Lafa5, bei denen Motor, Untersetzung, Steuergerät und Differenzial ein Gehäuse teilen, also die Verpackung, die eine Heckantriebsplattform günstig macht. Der D19 erscheint zudem als Dreimotor-Allrad mit Dual-Vektor-Regelung, das heißt, das Hinterachsdrehmoment lässt sich links und rechts aufteilen. Die Rechentechnik liegt in derselben Kategorie: ein Multi-Domänen-Fusionssteuergerät auf Qualcomm 8797 und ein Fahrsteuergerät aus 8295 und 8650.

Teilenummern richtig lesen

Zwei Nummernfamilien leisten hier die Hauptarbeit. D19 und F19 erscheinen in den Teilenummern als alphanumerische Zeichenfolgen und nicht als Modellnamen, weshalb dieselbe physische Familie unter mehreren Angeboten verkauft werden kann. Der Vorderachsmotor des D19 trägt eine andere Nummer als der Range-Extender-Vorderachsmotor, ein Detail, das zählt, wenn man eine Maschine statt der Baugruppe ersetzt. Die 180 kW eines D19-Fahrmotors sind die klarste Einzelangabe der Gruppe und als Gegenprüfung brauchbar. Die zweite Achse ist der Integrationsgrad: Wer nur den Motor braucht, sollte die All-in-One-Einheiten meiden, denn sie lassen sich im Feld nicht wirtschaftlich trennen.

Teileliste 11 Artikel

Baugruppen sind im ausgebauten Zustand fotografiert und werden vor dem Versand entleert. All-in-One-Einheiten werden komplett geliefert und, sofern nicht anders angegeben, nicht geteilt verkauft.

Fehlerstellen und Prüfung

Klären Sie bei einer Range-Extender-Kette vor dem Kauf, welche Maschine ausgefallen ist, denn Generator und Fahrmotor teilen Kühlung und Steuerungspfad, und ein Fehler in einem Teil kann als Fehler im anderen gelesen werden. Erbitten Sie ein Foto des Stators durch die Klemmenöffnung und ein lesbares Etikett des Steuergeräts. Bei All-in-One-Achsen sind der Wellendichtring am Abtrieb und der Zustand der Kühlmittelanschlüsse die praktischen Prüfpunkte, denn diese Einheiten führen Öl und Kühlmittel, und eine gemischte Leckage ist die teure. Bei Dreimotor- und Dual-Vektor-Anordnungen ist zu prüfen, ob das Angebot einen Motor oder den Satz umfasst und ob die Drehmomentverteilungshardware enthalten ist, denn sie wird bei der Zerlegung meist zuerst entfernt. Fusions- und Fahrsteuergeräte sind konfigurationsgebunden, gleichen Sie die Chipkennzeichnungen 8797, 8295 oder 8650 daher vor der Bestellung mit dem Spenderfahrzeug ab.

Verfügbarkeit und Anfragen

Die Einheiten sind Einzelstücke im ausgebauten Zustand, der Zustand ist je Position angegeben. Fotos der Teilenummern, Nahaufnahmen der Chipkennzeichnung und gemessene Abmessungen sind auf Anfrage erhältlich.

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